Gutachten und Nutzenbewertungen
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Detektion von Darmkrebs durch Bluttests im Rahmen des Screenings
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LAight-Therapie bei Akne inversa (Hidradenitis suppurativa)
Gutachten des Medizinischen Dienstes Bund für den GKV Spitzenverband zum Nutzen der LAight-Therapie im Vergleich zu anderen Verfahren oder keiner Therapie in Bezug auf patientenrelevante Endpunkte. In der endpunktübergreifenden Gesamtbewertung ergibt sich ein Hinweis auf einen Nutzen einer zusätzlichen LAight-Therapie gegenüber einer alleinigen (topischen) medikamentösen Therapie bei Akne inversa mit Schweregrad Hurley I und II. Dies begründet sich vor allem durch statistisch signifikante und klinisch relevante Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen bezogen auf die Schwere der Erkrankung und das Therapieansprechen in einer Studie.
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Drug Eluting Balloons (Medikamenten-freisetzende Ballonkatheter) an Koronargefäßen
Gutachten zum Nutzen und Schaden medikamentenfreisetzender Ballonkatheter (DEB) im Vergleich zur Implantation medikamentenbeschichteter Stents (DES) bei einer koronaren Herzkrankheit. Zusätzlich wurde der Nutzen und Schaden eines DEB im Vergleich zu einem unbeschichteten Ballonkatheter (POBA) untersucht.
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G3-Gutachten Neugeborenen-Screening auf Cystinose Version 3.0
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Neugeborenen-Screening auf Spinale Muskelatrophie Version 2.0
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Adipositas-Chirurgie - Überprüfung und Bewertung der Evidenzlage
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Spinale epidurale gepulste Radiofrequenzbehandlung
Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes hat die Sozialmedizinische Expertengruppe Methoden- und Produktbewertung der MDK-Gemeinschaft die Evidenzlage zur „Spinalen epiduralen gepulsten Radiofrequenzbehandlung mit Multifunktionselektrode“ in einem Gutachten bewertet. Es handelt sich um ein sogenanntes minimal-invasives Verfahren zur Schmerztherapie, bei der durch einen endoskopischen Eingriff die Schmerzleitung durch das Rückenmark zum Gehirn dauerhaft vermindert werden soll. Die dabei eingesetzten Multifunktionselektroden zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl die Behandlung der betroffenen Nervenstrukturen mit gepulsten Hochfrequenzströmen als auch die Injektion von Medikamenten ermöglichen. In die Bewertung konnten lediglich zwei Studien (Vigneri 2014, Omar-Pasha 2011) eingeschlossen werden. Da die Studien methodisch stark limitiert und ihre Ergebnisse deshalb nur sehr eingeschränkt interpretierbar seien, lassen sich nach Einschätzung der Gutachter keine belastbaren Aussagen zum Nutzen bzw. Schaden des Verfahrens ableiten.
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Drug Eluting Balloons (DEB) bei pAVK ‒ Nutzenbewertung und Indikationskriterien
Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes hat der MDS den Nutzen und Schaden der Drug Eluting Balloons (DEB) bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit bewertet. DEB sind Katheter, die zur Erweiterung atheriosklerotisch verengter oder verschlossener koronarer bzw. peripherer Gefäße eingesetzt werden. Die speziellen Ballons sind mit einem proliferationshemmenden Wirkstoff beschichtet, der in die Gefäßwand abgegeben wird. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass sich Hinweise auf einen Zusatznutzen der PTA (Perkutane transluminale Angioplastie) mit zusätzlicher Anwendung eines DEB gegenüber der alleinigen PTA mit unbeschichteten Ballonkathetern im Indikationsgebiet der De-novo-Stenosen und Restenosen (nicht In-Stent-Restenosen) in der Arteria femoralis oder der Arteria poplitea ergeben.
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Telemedizinische Überwachung von Patienten mit implantierten kardiologischen Aggregaten
Das vorliegende Gutachten wurde im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes mit dem Ziel erstellt, die Evidenzlage zur telemedizinischen Überwachung von Patienten mit implantierten kardiologischen Aggregaten zu überprüfen und zu bewerten. Dies soll insbesondere im Vergleich zur etablierten Standardversorgung geschehen. Wirtschaftlichkeitsaspekte wurden im Zuge der Auftragskonkretisierung ausgeklammert; Ressourcenendpunkte – in erster Linie Visitenhäufigkeit, Krankenhausaufenthalte und Datentransferhäufigkeiten – sollten aber erfasst werden. Es wurde vereinbart, die Darstellung der Evidenzlage als Nutzenbewertung durchzuführen, basierend auf Studien der Evidenzstufe I.
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Stellungnahme zum Prolaris© Genexpressionstest zur Risikoabschätzung beim Prostatakarzinom
Bewertung des Prolaris©-Test beim Prostatakarzinom, bei dem die Ergebnisse einer kursorischen Recherche des MDS aus dem September 2014 und die des HTA-Berichtes „Gene Expression Analysis for Prostate Cancer Management” der Blue Cross and Blue Shield Association (BCBS) in Bezug auf den Prolaris©-Test zusammenfassend dargestellt werden. Der BCBS HTA-Bericht ist eine systematische Übersichtsarbeit mit einer Nutzenbewertung von zwei auf der Bestimmung der Tumorgenexpression beruhenden molekulardiagnostischen Tests (Prolaris© und Oncotype DX Prostate©).
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Wirksamkeit und Nutzen von rehabilitativen Maßnahmen bei Pflegebedürftigen
Seit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz spielen im Rahmen der Pflegebegutachtung (SGB XI) die Empfehlungen des Medizinischen Dienstes zu Maßnahmen der Rehabilitation eine besondere Rolle und sind von den Pflegekassen – bei Einverständnis des Versicherten – umzusetzen. Der MDS – der Vorgänger des zum 1. Januar 2022 errichteten Medizinischen Dienstes Bund – beauftragte in diesem Kontext das Kompetenz-Centrum Geriatrie (KCG) mit einer wissenschaftlichen Stellungnahme zur Analyse vorliegender Evidenz zu Wirksamkeit und Nutzen von rehabilitativen Maßnahmen bei Pflegebedürftigen.
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LIPUS zur Behandlung von Pseudarthrosen
Gutachten des MDS mit dem Ziel, die Evidenz zum Nutzen einer LIPUS Behandlung (niedrig dosierter, gepulster Ultraschall) in der Indikation der Pseudarthrose zu bewerten.
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Vergleich immunologischer Stuhltests mit Guajak-basierten Stuhltests in der Darmkrebsfrüherkennung
Gutachten des MDS / Bereich Evidenzbasierte Medizin aus dem Jahr 2014
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Endoskopische biliodigestive Diversionmittels Kunstoffconduit zur Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und / oder Adipositas (EndoBarrier®)
Gutachten der Sozialmedizinischen Expertengruppe "Methoden- und Produktbewertung" (SEG 7) zu EndoBarrier aus dem Jahr 2015 (Aktualisierung des Primärgutachtens aus 2014) Aktuelle Information: Am 22.01.2018 hat das Bfarm eine dringende Sicherheitsinformation zu EndoBarrier von GI Dynamics Inc. herausgegeben: "Am 12. November wurde das CE-Kennzeichen für die EndoBarrier-Gastrointestinalauskleidung (GI-Auskleidung) mit Applikationssystem zurückgezogen". Die Sicherheitsinformation des Bfarm ist abrufbar unter https://www.bfarm.de/SharedDocs/Kundeninfos/DE/11/2018/00638-18_kundeninfo_de.html (Link kopieren und in Browser einfügen)
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Zusammenhang zwischen Behandlungsmenge und Behandlungsqualität (Evidenzbericht)
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Standards der Methodenbewertung in den MDK
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Aussagekraft von Subgruppenanalysen
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Robodoc®: Roboterunterstützte Fräsverfahren bei der Hüftgelenkstotalendoprothese