IGel-Monitor bewertet Selbstzahlerleistungen bei orthopädischen Erkrankungen
Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte mindestens 2,4 Milliarden Euro für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in ärztlichen Praxen aus – das hat der IGeL-Report 2024 ermittelt. IGeL werden von vielen Fachgebieten von Augenheilkunde bis zur Urologie angeboten. Die Orthopädie gehört mit einem Volumen von 397 Millionen Euro zu den drei umsatzstärksten Fachgebieten im IGeL-Markt.
Der IGeL-Monitor bewertet solche Leistungen wissenschaftsbasiert und informiert Versicherte unter www.igel-monitor.de laienverständlich zum möglichen Schaden und Nutzen dieser Leistungen.
In einer Pressekonferenz am Dienstag, 19. August, 11 bis 12 Uhr,
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin stellt der Medizinische Dienst Bund als Betreiber des IGeL-Monitors aktuelle Bewertungen zu weit verbreiteten IGeL zur Behandlung von orthopädischen Erkrankungen wie zum Beispiel Knie- oder Hüftgelenksarthrosen vor: Wie sieht es mit der Evidenz dieser Leistungen aus und was sagen die Leitlinien dazu? Werden Patientinnen und Patienten über Nutzen und Schaden aufgeklärt? Was gilt es im Umgang mit IGeL zu verbessern?
Die Gesprächspartner sind:
- Dr. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender Medizinischer Dienst Bund
- Dr. Stefan Lange, Leiter des Bereichs Evidenzbasierte Medizin beim Medizinischen Dienst Bund
Für die Teilnahme in Präsenz bitten wir um Anmeldung per E-Mail an presse@md-bund.de bis zum 15. August. Die Pressekonferenz wird hier auf der Homepage gestreamt. Vorab ist eine Registrierung notwendig. Fragen können während des Livestreams über Chat gestellt werden.
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